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K+S KALI GmbH übergibt mobiles Schulungszentrum für Kleinbauern in Uganda

24. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Gesellschaft 

Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender K+S Aktiengesellschaft (rechts), Dr. Ernst Andres, Mitglied der Geschäftsführung der K+S KALI GmbH (links), und Johann-Peter Bauza, Leiter des Afrika-Projekts der K+S KALI GmbH (3. von links), bei der Schlüsselübergabe an Dr. Emmanuel Kayaayo, Deputy Director Sasakawa Africa Association (2. von links), und Daniel Olol, Program Officer für „Enhanced Crop Productivity“ im Berater-Team der Sasakawa Africa Association (im Hintergrund), Uganda. Foto: K+S KALI GmbH/FischerDas Engagement der K+S KALI GmbH in dem Sasakawa Global Agriculture 2000-Projekt (SG2000) geht heute mit der Übergabe des mobilen Schulungszentrums in die nächste Phase. Mit dem geländegängigen Allradfahrzeug können die Projektmitarbeiter, die Produktivität, Eigenversorgung und Einkommen von Kleinbauern in Uganda verbessern wollen, auch abgelegene Regionen des afrikanischen Landes erreichen. Projektpartner ist die japanische Organisation Sasakawa Africa Association (SAA).

Dr. Ernst Andres, Mitglied der Geschäftsführung der K+S KALI GmbH, und Peter Bauza, Projektleiter „Growth for Uganda”, überreichten das mobile Schulungszentrum an Dr. Emmanuel Kayaayo, Deputy Director of Sasakawa Africa Association, Uganda. „Unser Wunsch ist es, den Landwirten in Uganda zu helfen, ihre Nahrungsmittelversorgung und die wirtschaftliche Situation zu verbessern. Die Verbesserung und Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sind entscheidende Voraussetzungen für eine effiziente Ressourcennutzung“, sagte Dr. Ernst Andres bei der Übergabe des Schlüssels.

In den kommenden Wochen wird das Fahrzeug von Bremerhaven nach Mombasa verschifft und durch Kenia auf dem Landweg nach Uganda transportiert. Dort wird zukünftig ein Berater-Team der SAA mit dem LKW unterwegs sein. Mit dem „Mobile Farmer’s Training Center“ werden die Bauern im Land in Fragen des Pflanzenbaus, der Pflanzenernährung und der Vermarktung geschult. Zusätzlich werden gemeinsam mit lokalen Fachleuten bewährte Methoden für den Anbau von landestypischen Kulturen wie Mais, Sorghum, Cassava, Bohnen oder Erdnüssen entwickelt.

Der fünf Tonnen schwere LKW ist in der Lage, auch unter schlechtesten Straßen- und Wetterbedingungen abgelegene Dörfer und Gemeinschaften zu erreichen. Für den extremen Einsatz hat die K+S KALI GmbH den LKW von erfahrenen Experten umbauen lassen.

Für das mobile Labor an Bord des Fahrzeugs wurde eine spezielle, transportgeeignete Bodenanalysetechnik entwickelt, die sowohl den wissenschaftlichen Anforderungen als auch der Infrastruktur in Uganda Rechnung trägt. Ab Anfang 2014 können damit Bodenanalysen unter Geländebedingungen in entlegenen Gebieten durchgeführt werden.

In den vergangenen zwei Monaten wurde der Agronom Daniel Olol, Program Officer für „Enhanced Crop Productivity“, aus dem Berater-Team der SAA als erster in Deutschland auf seinen Einsatz mit dem Mobile Farmer’s Training Center am Institute of Applied Plant Nutrition – IAPN an der Universität Göttingen sowie am K+S Forschungsinstitut in Heringen vorbereitet. Seine Aufgabe wird es sein, das erworbene Wissen an Multiplikatoren und an Kleinbauern weiterzugeben und mit ihnen Lösungen für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Ernährung der Kulturpflanzen zu entwickeln.

Die Sasakawa Africa Association (SAA)
Die Sasakawa Africa Association (SAA) ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Genf/Schweiz, die sich schwerpunktmäßig mit internationaler Entwicklung in der Landwirtschaft beschäftigt. Mitbegründet wurde SAA im Jahre 1986 von dem japanischen Philanthropen Ryoichi Sasakawa, dem Nobelpreisträger Dr. Norman Borlaug und dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter. SAA kooperiert mit dem Carter Center’s Global 2000 Program zum Aufbau von landwirtschaftlichen Projekten in 14 Ländern der Sub-Sahara-Region. Derzeit fokussiert SAA seine Ressourcen auf die Länder Äthiopien, Nigeria, Mali und Uganda. Gemeinsam mit nationalen Partnern unterstützt die Sasakawa Africa Association Kleinbauern beim Einsatz ertragreicher Kulturen und effizienter Produktionsmethoden zur Erhöhung der Produktivität und Wirtschaftlichkeit der Anbausysteme. Mehr Information über SAA unter www.saa-safe.org.


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